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Großbrand im Heuchlinger Ortskern

grossbrand2010-vorschauAm 31.10.2010 um 20.41 Uhr wurden die Feuerwehr Heuchling zusammen mit den Feuerwehren Lauf, Neunkirchen und Schönberg alarmiert. Es war ein Scheunenbrand in der Dehnberger Straße gemeldet worden.

 

 

 

 

 

 

 

Bereits auf der Anfahrt zum Gerätehaus konnten sich schon einige Kameraden ein Bild machen und wussten zugleich, dass dieser Einsatz länger dauern wird.

Nur zwei Minuten nach der Alarmierung konnten wir uns mit dem Löschgruppenfahrzeug auf den Weg zum Einsatzort machen, welcher nur 300 Meter von der Wache sich befand.

Als erste Maßnahmen wurde, von Einsatzleiter Frank Keller, durch die Polizei veranlasst, dass die Eisatzstelle großräumig abgesperrt wird um somit genug Aufstell- und Angriffsfläche zu haben.
Weiter bauten Kameraden eine erste Wasserversorgung aus einem Unterflurhydrant auf und nahmen das erste C-Rohr, an der Straßenseite, vor. Die Besatzung des TSF errichtete am Löschteich hinter dem Anwesen eine Saugstelle und legte eine Schlauchleitung bis an Vorderseite des Gebäudes.

Es rüsteten sich zwei Trupps aus Heuchling mit Atemschutz aus und begaben sich mit dem 2. Kdt Söhnlein in den Hinterhof zur Scheune. Hier musste eine Türe gewaltsam geöffnet werden. Anschließend wurde auch hier der Löschangriff mit einem C-Rohr begonnen.

Während die Wehr aus Lauf eintraf kamen an der Straßenseite zwei weitere C-Rohre zum Einsatz.

Die Wehr aus Lauf unterstützte die Atemschutztrupps im Hinterhof mit zwei weiteren C-Rohren.

Ein Atemschutztrupp aus Heuchling wurde dann in das Treppenhaus des angebauten Wohnhauses geschickt um von dort über eine Verbindungstür zur Scheune die Brandausweitung auf das Wohnhaus zu verhindern.

Nachdem auf der Vorderseite ein Löscherfolg ausblieb setzten wir unser B-Hohlstrahlrohr mit

1000 l/min ein. Dieses Strahlrohr haben wir Anfang diesen Jahres aus Vereinsmitteln beschafft.

Aufgrund des in großen Mengen eingelagerten Gerümpels entschloss man sich ein Schwerschaumrohr vorzunehmen. Nach wenigen Augenblicken zeigte diese Kombination Wirkung. 

Auch an der Hinterseite kam ein B-Rohr durch die Kameraden aus Schönberg zum Einsatz. Ebenso löste ein Schönberger Atemschutztrupp  im weiteren Verlauf unseren Atemschutztrupp im Treppenhaus ab.

Die FF-Neunkirchen nahm an der  Stirnseite des Gebäudes zwei C-Rohre über Steckleiter zur Unterstützung der Kräfte im Hinterhof vor. Weiter leuchtete die Neunkirchener Wehr die Einsatzstelle mit dem LF 16/12 aus.

Die FF-Lauf brachte Ihre DLK 23/12 an der westlichen Gebäudeseite in Stellung und nahm ein Wenderohr und ein C-Rohr unter Atemschutz vor.

Nachdem weiter Bedarf an Atemschutzträgern herrschte, entschloss man sich die FF-Ottensoos nachzualarmieren. Diese stand in der Neunkirchener Straße in Bereitstellung, konnte aber auch schnell wieder aus dem Einsatz herausgelöst werden.

Dieser massive Einsatz zeigte dann seine Wirkung, so dass nach einer Stunde das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde.

Als erstes konnte die FF-Neunkirchen aus dem Einsatz entlassen werden und es wurde mit den umfangreichen Nachlöscharbeiten begonnen. Diese zogen sich bis ca. 23:00 Uhr hin.

Danach verließen als nächstes die Kräfte aus Schönberg die Einsatzstelle.

Derweil begann für die Heuchlinger die Organisation der Brandwache, welche sich bis am nächsten Morgen hinzog. Um 11:00 Uhr war dann die Einsatzbereitschaft wieder endgültig hergestellt.

 

Der Einsatz kann als sehr erfolgreich gewertet werden. Das Wohnhaus blieb unversehrt. Auch die Scheune brannte, obwohl eine große Brandlast vorhanden war, nicht komplett nieder.

 

Eingesetzte Kräfte:

KBR Thiel

KBI Geißler

KBM Pinzer

KBM Schlicht

FF-Heuchling: LF 8, TSF, MTW

FF-Lauf: MZF, 2 LF 16/12, DLK 23/12, DL 30, V-LKW

FF-Neunkirchen: MZF, LF 16/12, LF 8

FF-Schönberg: MZF, LF 8/6

FF-Ottensoos: LF 10/6, LF 8/6

Rettungsdienst

Polizei

 

Es waren bei dem Einsatz ca. 100 Kräfte der Feuerwehr beteiligt. Allein aus Heuchling waren 35 Kameraden im Einsatz.

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